Denkfalle
Katastrophisieren: was es ist, mit Beispielen aus dem Alltag
- Katastrophisieren
- Sofort vom Schlimmsten ausgehen.
Ein Schritt führt zu einer Kette immer schlimmerer Schritte, bis sich das Ergebnis unerträglich anfühlt. Der schlimmste Fall ist möglich, aber die Falle hält ihn für den wahrscheinlichen und überspringt alles, was dazwischen liegt.
Beispiele aus dem Alltag
- Bei der Arbeit
„Wenn ich zu spät komme, flieg ich raus, und dann verliere ich die Wohnung.“
- Zu Hause
„Er hat nicht zurückgerufen. Bestimmt ist ihm etwas passiert.“
- Ums Geld
„Eine unerwartete Rechnung, und alles bricht zusammen.“
Fragen, um den Gedanken zu prüfen
Aus den Sokratischen Fragen in ThinkGO. Such dir ein oder zwei aus; du brauchst nicht alle.
- Was ist das Schlimmste, das passieren könnte, und wie würdest du es durchstehen? Das Beste? Das Wahrscheinlichste?
- Ist das in 5 Tagen noch wichtig? In 5 Monaten? In 5 Jahren?
- Was spricht dafür, dass dieser Gedanke stimmt? Was spricht dagegen?
Eine fairere Alternative
Die Falle
„Wenn ich zu spät komme, flieg ich raus.“
Ein fairerer Gedanke
„Zu spät zu kommen wäre peinlich. Ich würde mich entschuldigen und es erklären, und ein einziger verspäteter Morgen kostet mich wohl kaum den Job.“
Übungen, die helfen
Verwandte Denkfallen
Quellen
- Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. International Universities Press.
- Burns, D. D. (1980). Feeling Good: The New Mood Therapy. William Morrow.
Zum Weiterlesen. Die Definitionen, Beispiele und Fragen auf dieser Seite sind in unseren eigenen Worten formuliert.